Ratsherr der Landeshauptstadt Düsseldorf
Ratsherr der Landeshauptstadt Düsseldorf
Mirko Rohloff
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Neuigkeiten
Der Düsseldorfer Hauptbahnhof ist mit täglich mehr als 250.000 Reisenden einer der wichtigsten Bahnhöfe Deutschlands und das Umfeld verkommt derzeit leider zunehmend zu einer No-go-Area. Die dringend notwendige Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platz lässt mittlerweile seit 20 Jahren auf sich warten. Jetzt soll der Stadtrat endlich über die Pläne zur Neugestaltung entscheiden. Die Kosten: Stolze 86,42 Millionen Euro. Der Haken: Mit dem Baustart ist erst Ende 2031 zu rechnen – also in mehr als fünf Jahren. Die KI-Visualisierungen der Planer machen einen guten ersten Eindruck. Kritisch ist jedoch der massive Wegfall zahlreicher Parkplätze sowie die geplante Führung eines Radwegs mitten durch den Fußgängerbereich. Konflikte sind hier vorprogrammiert. Düsseldorf braucht einen modernen und sicheren Hauptbahnhof, denn er ist das zentrale Tor zu unserer Stadt – aber bitte mit Planung, die auch im Alltag funktioniert. Fotocredit: Landeshauptstadt Düsseldorf, KI-generiert
Ich habe euch in der Story gefragt, was bei Mobilität am meisten nervt. Das sind eure Antworten. Die Ergebnisse zeigen deutliche Schwerpunkte: gerade bei Parkplätzen und Stau sehen viele in der Innenstadt einen großen Verbesserungsbedarf. Vielen Dank für 156 Rückmeldungen - ein starkes Stimmungsbild.
⚓️ Die Rheinische Post berichtet heute, dass die Rheinbahn den Betrieb der Rheinfähre in Kaiserswerth übernehmen könnte. Im Gespräch mit dem Journalisten Alexander Esch habe ich dazu betont: „Bei aller Sympathie für die Fähre: In Zeiten knapper Kassen muss die Frage erlaubt sein, ob ein Fährbetrieb und Veranstaltungsfahrten wirklich zu den Kernaufgaben einer Kommune gehören. Eine solche Investition birgt für den Steuerzahler ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko. Als FDP-Fraktion werden wir uns die Zahlen daher genau ansehen, bevor wir eine Entscheidung treffen.“ Was ist eure Meinung zu dem Thema? Freue mich auf euer Feedback in den Kommentaren.
Positionen
Neue Ideen für Düsseldorf.
Düsseldorf ist eine großartige Stadt. Hier lebt man gut und gerne. Große Schritte auf dem Weg dorthin hat Düsseldorf immer dann gemacht, wenn wir uns nicht auf Erreichtem ausgeruht haben. Die Lebensqualität und die wirtschaftliche Stärke hat sich unsere Stadt in der Vergangenheit selbst erarbeitet. Jetzt braucht Düsseldorf wieder mehr Mut beim Blick nach vorne. Wir werben für eine Politik, die wieder mehr Ambitionen hat. Auf geht's: Zukunft gestalten.
Mehr Tempo für Mobilität.
Es gibt zu viel Stau, der ÖPNV ist überfüllt und Radwege werden zu langsam gebaut. Wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer gut vorankommen. Dafür wollen wir zusätzliche Fahrzeuge für die Rheinbahn anschaffen, ein effizientes P+R-System aufbauen, die KI-gestützte Grüne Welle einführen, Quartiersgaragen bauen, pragmatisch Radwege anlegen und die bestehende Infrastruktur instand setzen. Dazu zählen für uns auch stolperfreie Fußwege.
Mehr Spielraum, weniger Schulden.
Ja, wir wollen Geld ausgeben – für Dinge, die uns wirklich wichtig sind: bessere Schulen, mehr kostenfreie Kita-Plätze, eine bessere Infrastruktur, mehr Sauberkeit und Sicherheit. Dafür wollen wir Schulden abbauen. Weil wir lieber in Düsseldorfs Zukunft investieren als Zinsen an Banken zu zahlen. Eine starke Stadt braucht eine starke Wirtschaft. Deshalb wollen wir Bürokratie streichen und die Steuerbremse scharf stellen: Keine neuen Steuern und keine Steuererhöhungen.
Sicherheit entsteht nicht auf Papier.
In Düsseldorf soll man sich sicher fühlen - jederzeit und überall. Bestehende Angsträume wollen wir durch bessere Beleuchtung abbauen. Den Ordnungs- und Servicedienst wollen wir in den Stadtteilen effektiver einsetzen und mehr Sicherheitspersonal für die Rheinbahn zur Verfügung stellen.
Auf Bildung bauen. Für Bildung bauen.
Gute Bildung schafft Chancengerechtigkeit. Deshalb werden wir schneller alte Schulen modernisieren und neue Schulen bauen. Wir stärken außerdem alle Betreuungsformen für die Kleinsten, damit Kinderbetreuung endlich verlässlich und flexibel wird. So schaffen wir eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Das Handy ist das beste Bürgerbüro.
Bürgeranliegen sollten in Düsseldorf schneller und einfacher erledigt werden – am besten digital. Wir wollen städtische Dienstleistungen zu benutzerfreundlichen Online-Services in einem mobilen Bürgerportal machen. Und wer mal Hilfe braucht, soll sie an einem zentralen Service-Punkt bekommen.