Redebeitrag zum Thema: Resolution zu den Ladenöffnungszeiten in Düsseldorf

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Reden | 15/03/2012

21. öffentliche Sitzung des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf. Thema: Resolution zu den Ladenöffnungszeiten in Düsseldorf

Ratsherr Rohloff (FDP): Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich wollte mich eigentlich gar nicht an dieser Landtagswahldebatte beteiligen.

(Bürgermeisterin Hock: Das lohnt sich auch nicht!)

Abwarten! Aber nach den Ausführungen des Kollegen Czerwinski sah ich mich doch durchaus dazu genötigt. Er spricht von Evaluierung, stellt aber im zweiten Nebensatz dann direkt klar, wie er es sich vorstellt, wann die Leute einzukaufen haben, wie das Personal denn einzusetzen ist.

(Ratsherr Czerwinski [Grüne]: Das habe ich doch gar nicht gesagt!)

Herr Czerwinski, ich sage Ihnen auch: Zum großen Teil wurden dort Aushilfsjobs geschaffen; das ist Fakt. Es gibt Leute, die sind auf diese Aushilfsjobs in den Abendstunden angewiesen, vorzugsweise Studenten, Hausfrauen, Mütter. Ich kann mir vorstellen, dass sie in Ihrem Gedankenbild nicht vorkommen; denn die können es sich einfach nicht leisten, Grün zu wählen

(Ratsherr Czerwinski [Grüne]: Aber FDP!)

Dass Sie die in Ihren Planungen nicht mit einbeziehen, kann ich verstehen.

Hier gibt es ein wunderbares Beispiel für grüne Bevormundungspolitik. Wir sehen es an den Umweltzonen: Sie schreiben vor, wo die Düsseldorfer Auto zu fahren haben. Sie schreiben vor, wo man rauchen darf und wo man nicht rauchen darf. Sie wollen uns heute bzw. über den Landtag vorschreiben, wann wir denn einzukaufen haben. Ihr Ziel scheint es zu sein, meine Damen und Herren, dass Sie Düsseldorf zu einem grünen Naturkostladen machen möchten, wo Schwangere mit dem Fahrrad in den Kreißsaal fahren müssen. Vielen Dank.

(Beifall von der FDP – Lachen von SPD und Grünen)

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