Rohloff: „Die verantwortungslosen Wahlkampfspielchen des ‚Bau(stopp)-Ministers‘ verbrennen Millionen der Steuerzahler.“

Foto: Max Schade Fotografie

Als Provisorium von Friedrich Tamms geplant ist die 1962 errichtete Hochstraße „Tausendfüßler“ Zeugnis der autogerechten Stadt. Der Bau der Wehrhahn-Linie bot der Stadt Düsseldorf die einmalige Chance das Herz der Stadt neu zu gestalten. Ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklung ist es, den Autoverkehr unterirdisch in einen Tunnel zu legen, um neue Aufenthaltsräume zu schaffen, die das besondere Flair der pulsierenden Landeshauptstadt unterstreichen.

In einem Grundsatzbeschluss hat der Düsseldorfer Stadtrat 2007 den Abriss des maroden Tausendfüßlers beschlossen. Der Landeskonservator hatte das abgelehnt und im Sommer 2011 einen Ministerentscheid eingeleitet, welcher schnell zu einem Politikum wurde. Bauminister Voigtsberger (SPD) spielt auf Zeit: Zunächst war der Ministerentscheid vor Weihnachten 2011, später für das erste Quartal (bis Ende März) 2012 angekündigt. Schließlich ließ Voigtsberger nach Ostern dann Ende April als neue Termine verlauten. Jetzt erneut die Verschiebung um mehr als einen Monat auf Anfang Juni.

Die verantwortungslosen Wahlkampfspielchen des ‚Bau(stopp)-Ministers‘ verbrennen Millionen der Steuerzahler, denn für jeden Tag verordnetem Stillstand muss die Stadt an die beauftragten und bereitstehenden Unternehmen zahlen. Die Verzögerungstaktik des tatenlosen Bauministers ist ein weiteres Zeugnis der gescheiterten rot-grünen Landesregierung in NRW. Wählen Sie bei der Landtagswahl am 13. Mai auch den Bauminister ab!

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