Redebeitrag zum Thema: Elternwillen ernst nehmen – mehr Möglichkeiten für längeres gemeinsames Lernen schaffen (Vorlage 01/ 91/2011)

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Reden | 14/04/2011

14. öffentliche Sitzung des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf. Thema: Elternwillen ernst nehmen – mehr Möglichkeiten für längeres gemeinsames Lernen schaffen (Vorlage 01/ 91/2011)

Ratsherr Rohloff (FDP): Vielen Dank. Frau Bürgermeisterin, meine Damen und Herren! Nachdem Herr Laubenburg schon FDP-Meinung vertritt, glaube ich, das eine oder andere noch sagen zu müssen, um das ins rechte Licht zu rücken.

(Ratsherr Raub [SPD]: Wollen Sie jetzt SPD-Meinung vertreten?)

Nein, auch das werde ich sicherlich nicht. Frau Deilmann, wir haben das gleiche Ziel: Wir wollen den Kindern gerecht werden. Aber der Weg dorthin ist, glaube ich, unterschiedlich. Sie sagen es zwar nicht, aber letztendlich ist uns allen bekannt – so führte es auch Herr Voller aus –, dass Ihrer Meinung nach der Slogan „längeres gemeinsames Lernen“ mit der Gemeinschaftsschule bzw. der Einheitsschule verbunden ist. Das ist rechtswidrig – wie Sie es drehen und wenden. Es gibt ja Gerichtsentscheidungen dazu.

(Ratsherr Herz [SPD]: Das ist doch totaler Quatsch!)

Um auf den Slogan „dem Kind gerecht werden“ zurückzukommen: Das sehen wir in der Gemeinschaftsschule nicht gegeben. Wir setzen auf Fördern und Fordern. Gleichmacherei ist da nicht unser Standpunkt. Letztendlich – das sagen Sie zwar nicht, ist aber doch so – machen Sie damit langfristig die Gymnasien kaputt. Diese funktionieren in Düsseldorf sehr gut. Uns, der FDP, sind die Gymnasien in dieser Stadt heilig.

(Beifall von CDU und FDP – Oh-Rufe von SPD und Grünen)

Die werden wir uns nicht hinterrücks von Ihnen kaputtmachen lassen. Vielen Dank.

(Beifall von FDP und CDU – Ratsherr Volkenrath [SPD]: Der Papst wird begeistert sein!)

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